Meine Wenigkeit???
Ich nenn es einen Überfall. So richtig mit Waffengewalt. Auch wenn sie lächelt dazu – sie würde mich wohl ohne Zögern abknallen, wenn ich mich weigere. Obwohl ich mir bei ihr eher ein Messer vorstellen kann, das ist mehr ihr Stil. Also gut, Katha, du kriegst, was du verlangst. Ich räum die Kasse in meinem Hirn leer, damit du was hast, was du auf deine Seite stellen kannst, damit alle mal hinter die Fassade gucken können, wenn sie das aushalten. Fast schade, möchte ich sagen, denn deine Fassade ist toll, tiefschwarz, nur das Mandelgesicht und die weißen Hände gucken noch raus.
Ich weiß noch gut als sie meine Barkasse ausgeräumt haben und alle haben gesagt, das Gruftimädchen wars. Wo du doch gar kein Grufti bist. Das ist glaube ich der Knackpunkt aller Missverständnisse um dich herum. Ich glaub nämlich, dass du weißt, was du anziehst, auch wenn alle andern zu blöd dafür sind. Das ist, glaube ich, das zweite Problem. Die Menschheit ist einfach zu doof für dich und deinen bösen Humor. Sie rennen um dich herum und zwitschern und schielen dich an, so als wärst du was ganz normales auf diesem langweiligen Planeten. Nur einfach eins von den Mädchen, die gerade am rumpubertieren sind und experimentierfreudig. Aber ich lass mich nicht verarschen von dir oder denen. Ich seh klar. In deinen Augen ist was und in deinem Sarkasmus auch. Da ist was am aufwachen und stammelt schon zwischen den komatösen Augen unserer Zeit. Wahrscheinlich unterschätzt du dein Innenleben noch, aber glaub mir, das wird nicht mehr lange so sein. Dein Talent wird dich auffressen. Mama Kunst hat dich an die Brust genommen und gibt dir mehr als gut für dich ist. Sie werden dich ausstoßen, auch wenn du denkst, dass du jetzt schon eine Ausgestoßene bist. Aber glaub mir, dass ist erst der Anfang. Wer was Besonderes in diesem Leben sein will, der muss lernen die Einsamkeit auszuhalten. Denn einsam bist du, daran kann doch kein Zweifel sein. Ich kenn das gut. Du hast Gedanken, die zu hoch für dich sind. Aber keine Panik, du holst die schon noch runter. Auf Augenhöhe mit der Ewigkeit. Lange wird’s wohl nicht mehr dauern. Es gehört Mut dazu, dass mitzumachen. Vielleicht noch siebzig, achtzig Jahre lang. Und die ganze Zeit über wirst du um ihre Häuser schleichen und sehnsüchtig nach dem kleinen Glück sein, dass sie dir anbieten. Aber ich glaub nicht, dass du reinfallen wirst auf sie. Dein Herz ist eine blutrote Koralle mitten im Riff. Nimm es und schmeiß es ihnen an die Wand ihrer kleiner Spießerbuden. Dann legst du`s auf den Küchentisch und guckst was drin war. Siebzig, achtzig Jahre lang.
Ich weiß noch gut als sie meine Barkasse ausgeräumt haben und alle haben gesagt, das Gruftimädchen wars. Wo du doch gar kein Grufti bist. Das ist glaube ich der Knackpunkt aller Missverständnisse um dich herum. Ich glaub nämlich, dass du weißt, was du anziehst, auch wenn alle andern zu blöd dafür sind. Das ist, glaube ich, das zweite Problem. Die Menschheit ist einfach zu doof für dich und deinen bösen Humor. Sie rennen um dich herum und zwitschern und schielen dich an, so als wärst du was ganz normales auf diesem langweiligen Planeten. Nur einfach eins von den Mädchen, die gerade am rumpubertieren sind und experimentierfreudig. Aber ich lass mich nicht verarschen von dir oder denen. Ich seh klar. In deinen Augen ist was und in deinem Sarkasmus auch. Da ist was am aufwachen und stammelt schon zwischen den komatösen Augen unserer Zeit. Wahrscheinlich unterschätzt du dein Innenleben noch, aber glaub mir, das wird nicht mehr lange so sein. Dein Talent wird dich auffressen. Mama Kunst hat dich an die Brust genommen und gibt dir mehr als gut für dich ist. Sie werden dich ausstoßen, auch wenn du denkst, dass du jetzt schon eine Ausgestoßene bist. Aber glaub mir, dass ist erst der Anfang. Wer was Besonderes in diesem Leben sein will, der muss lernen die Einsamkeit auszuhalten. Denn einsam bist du, daran kann doch kein Zweifel sein. Ich kenn das gut. Du hast Gedanken, die zu hoch für dich sind. Aber keine Panik, du holst die schon noch runter. Auf Augenhöhe mit der Ewigkeit. Lange wird’s wohl nicht mehr dauern. Es gehört Mut dazu, dass mitzumachen. Vielleicht noch siebzig, achtzig Jahre lang. Und die ganze Zeit über wirst du um ihre Häuser schleichen und sehnsüchtig nach dem kleinen Glück sein, dass sie dir anbieten. Aber ich glaub nicht, dass du reinfallen wirst auf sie. Dein Herz ist eine blutrote Koralle mitten im Riff. Nimm es und schmeiß es ihnen an die Wand ihrer kleiner Spießerbuden. Dann legst du`s auf den Küchentisch und guckst was drin war. Siebzig, achtzig Jahre lang.
Von Mr. Crowdwatcher
Dreckskind - 4. Apr, 14:19























































































